Donnerstag, 4. Dezember 2008

Scooter-Boys

Der heutige Tag stand zunaechst ganz im Zeichen des motorisierten Zweirads. Wir haben uns zwei schicke 115cm Motorroller gemietet und nach kurzer Einweisung fuer Joerg - wo ist die Bremse, wo gibt man Gas und vor allem wo ist der Helm versteckt - gings auch schon los. Die Maedels hinten drauf, duesten wir ueber die Insel. Wir haben die Konkurrenzstraende mit kurzen Badestopps ausprobiert und als Erfrischung nach der schweisstreibenden Fahrt fuer gut befunden. Heute war es wirklich richtig heiss!!!

Durch Vorausschauendes Fahren konnte auch der Helm noch rechtzeitig fuer die Polizei beim Fahren aufgesetzt werden...


Wir haben die Insel von Nord nach Sued und von West nach Ost durchquert und dabei viele schoene Ecken entdeckt.



Auf einem abgesperrten, sicheren und einsamen Parkplatz durften die Maedels selbst Hand anlegen und kraeftig Gas geben.



Gegen Ende der Tour haben auch Madl und Joerg Gefallen am Roller fahren gefunden - wobei heute durchaus nette Aufgaben zu bewaeltigen waren: Roller fahren, Roller links! fahren, Lehmpisten meistern und das auch noch bei Gefaelle, Steigung und Spurrinnen. Wir hatten aber zu jeder Zeit alles fest im Griff!
Was man von Finnair leider nicht behaupten kann:
Zurueck im Internetshop unseres Vertrauens mussten wir leider feststellen, dass die Buchungsbestaetigung fuer unseren Rueckflug als Abflugflughafen nicht wie gestern besprochen HKT (Phuket), sondern BKK (Bangkok) lautet. Leider liegen ca. 1.300 km zwischen beiden Orten, so dass die Strecke nur mit dem Flugzeug rechtzeitig zurueckzulegen ist. Hier trennen sich zum zweiten Mal unsere Wege:
Madl und Joerg versuchen morgen ihr Glueck mit einem Inlandsflug von Krabi nach Bangkok, um den Flieger am Sa 00:35 Uhr von BKK nach HEL zu bekommen.
Conny und mir ist das zu "unsicher" und wir hoffen auf einen 99%-igen Charterflug fuer uns am So 06:00 von Phuket. Unsere schriftliche Bestaetigung fuer die 100% steht noch aus. Die Hoffnung stirbt zuletzt und daher gehen wir morgen erstmal schnorcheln...

Wir gehen davon aus, dass sich Madl und Joerg morgen vom BKK Airport mit aktuellen, positiven News melden werden.

Mittwoch, 3. Dezember 2008

Sonne voraus

Unkreative Leute wuerden beim Beschreiben der heutigen Ereignisse kurz und knapp auf gestern verweisen - aber nicht mit uns. Wir nehmen auch die kleinste Abweichung zum Anlass, ausfuehrlich darueber zu berichten.

1. Aenderung - wir waren schon mal wesentlich eher fruehstuecken. Das lag in erster Linie daran, dass wir ueberhaupt keine Lust hatten, noch einmal so weit zu laufen wie gestern :)
2. Aenderung - das Fruehstueck war leider teurer.
3. Aenderung - das Fruehstueck war nicht ganz so lecker.
4. Aenderung ... nun ja, so ausfuehrlich machen wir es dann doch nicht ...

Insgesamt haben wir heute den Tag zum Relaxen und bewussten NICHTSTUN verwendet. Wir waren also nicht im Internet auf der Suche nach neuen Erkenntnissen, wir waren nirgendwo unterwegs und wir haben auch kein Volleyball gespielt. Unsere freundliche Gasthausbesitzerin hat uns die langwierige Telefoniererei abgenommen und fuer uns die Rufnummern abgewaehlt.

Die Sonne hatte heute keinerlei Gegenspieler, ausser diverser Cremes. Aus diesem Grund waren wir heute ab und zu im warmen Meereswasser und sehr haeufig am Strand zu finden. Gegen Ende des Tages gab es sogar noch Grund zur Freude: Finnair hat uns nicht vergessen und sich aus DEUTSCHLAND gemeldet. In Thailand sind wir immer noch unbekannt und die Hotline glaenzt durch Nichterreichbarkeit bzw. Abwesenheit. Wir stehen nun zumindest schon mal auf einer Liste, was immer das bedeutet. Mit etwas Glueck sitzen wir am Samstag oder Sonntag im Flieger in Richtung Europa und mit noch mehr Glueck startet der Flieger auch :) Morgen solls eine Bestaetigung dafuer geben. Mit des Kaisers Worten: "Schaun mer mal." Dem Ali sei Dank - Erklaerung folgt :)

Um nicht zu viel an einem Tag zu aendern, waren wir zum ersten Mal im gleichen Restaurant wie am Vorabend. Leckeres Essen muss nun mal belohnt werden.


Das Ende des Blockes moechten wir mit dem Anfang eines neuen Lebensjahres einlaeuten: Happy Birthday to einem fleissigen Mitleser Namens Oliver - wir haben schon einen auf dich getrunken.

Dienstag, 2. Dezember 2008

Non-Breaking News

Kurz vorweg - wir sind auf dem aktuellem Stand: die Regierungspartei ist verboten worden und der Premierminister fuer 5 Jahre aus der Politik verbannt und die Flughaefen werden geraeumt - jedoch wird der BKK Airport nicht vor dem 15. Dez. fuer Passagiere geoeffnet. Fuer uns hat sich also nur die politische Lage entspannt, aber die Rueckfluege sind nach wie vor unklar. Angeblich sollen wir morgen Nachricht von Finnair bekommen (wir haben endlich die Hotline erreicht), aber ich glaube es erst, wenn es soweit ist!

Die Tage sind im Moment nicht ganz so entspannt, da man immer "online" sein muss, die Hotlines abtelefoniert und nach Alternativen sucht. Diese gestalten sich als extrem undurchsichtig: man hoert von vielen Verschiebungen, Chaos an anderen Flughaefen usw. Also mal bis morgen warten.

Heute hatten wir endlich den ersehnten Sonnenschein und haben es uns ansonsten mit Schwimmen, Beach-Volleyball und schweren Sudokus gut gehen lassen.



Da wir immer noch bei Koh Rok schnorcheln gehen wollen und dafuer das Wetter stabil sein muss, hoffen wir insgeheim auf einen Rueckflug zwischen Sa und So, um Freitag die Tour machen zu koennen. Wenn schon Stress hier vor Ort, dann muessen auch mal Vorteile dabei rausspringen. Der Sonnenuntergang heute war auch sehr sehenswert...



Montag, 1. Dezember 2008

Kein Anschluss unter dieser Nummer ...

... was auch genauso gut "Im Osten nichts Neues" heissen koennte.
Heute frueh haben wir uns mit den diversen Kleinigkeiten des Lebens Zeit gelassen und die deutsche Puenktlichkeit ad acta gelegt. Aus dem Treffen 9:00 Uhr wurde so kurz vor 10 Uhr. Das Fruehstueck selber war dann wie immer am Strand sehr lecker irgendwann zwischen 11 und 12 Uhr zu Ende.


Danach gings zurueck um uns der thailaendischen Wirklichkeit zu stellen.

Constantin probierte alle gefundenen und zugearbeiteten (Dank an alle Zuarbeiter) Telefonnummern aus. Wie schon gestern, erreichte er trotz hartnaeckigster Versuche und Abtelefonieren einer ganzen Prepaidkarte keine aussagekraeftige Person.

Conny, Joerg und ich durchstoeberten in der Zwischenzeit das WWW nach neuen Erkenntnissen, ohne auf diese zu stossen. Wir nutzten die Gelegenheit, Verstaerkung von zu Hause anzufordern sowie ein paar elektronische Mitteilungen an Finnair abzusetzen :)

Danach besuchten wir den "seven eleven", um unsere Vorraete an Prepaidkarten und Bier auf das erforderliche Mass an Notzeiten aufzustocken. Und oh Schock - Bier wird hier nicht vor 17 Uhr verkauft. Das trifft meine drei Miturlauber ganz schoen hart, waehrend ich meinen Entzug schon erfolgreich in Laos hinter mich gebracht habe (die einheimische Produktion freut sich ueber den Verkauf von 2l Milch ...) :)

Ein bissel Urlaub muss schon sein. Da der angekuendigte starke Regen nicht stattfand und die Sonne tatsaechlich zu erahnen war, relaxten wir ein wenig am Strand. Constantin quetschte ein paar andere Urlauber aus, Conny genoss die wenige Sonne und Joerg & ich arbeiteten an der Vorbereitung der folgenden Bilder. Dazwischen mussten wir mehrmals und todesmutig ein paar zu verspielte Hunde abwehren und ins Wasser werfen.


Unser Abendbrot war wieder sehr lecker und heute zudem aeusserst preiswert. Die Jungs erfreuten sich zudem an der Bedienung, welche ihre Reize im Wind mit (zu) knappem Mini voll entfaltete. Conny und ich haben die beiden aber schnell wieder auf die Erde zurueck geholt ...


Noch ein Wort zu unseren weiteren Reiseueberlegungen - nicht das der Eindruck voellig hilfloser oder zu relaxter Urlauber entsteht: Das Fliegen mit einer anderen Gesellschaft stellt sich aus Sicht heute einfach ein bissel als zu teuer dar. Selbst reichlich 1000 EUR zusaetzlich sind schon viel Geld und es gibt auch teilweise Nebenumstaende, welche bei einem "anderen" Flug zu beachten sind (z.B. das Gepaeck teilweise erst nachgeliefert wird usw.). Wir warten eine Aussage von Finnair ab und werden danach die jeweiligen Kosten (separater Flieger oder Warten) gegeneinander abwaegen.

Sonntag, 30. November 2008

Nichts als Strand, Meer und Wolken

Heute morgen durften wir wieder ausschlafen - schliesslich kann uns hier kein Hahn und kein Autoverkehr fruehzeitig aus dem Bett werfen. Bis ca. 11 Uhr hatten wir dann auch fertig gefruehstueckt und mussten feststellen, dass sich der bedeckte Himmel nicht zugunsten der Sonne aufloeste, sondern dass auch noch Wind auskam und einige Regentroepfchen fielen... Also richteten wir uns auf einen Tag Shopping in den wenigen Strandlaeden und eine laengere Rommee-Runde vor einem unserer Bungalows ein. Gekauft wurden allerdings nur 1 Paar Flip-Flops und die Spielrunde haben wir auf den Abend verschoben. Nachdem die Wettervorhersage fuer morgen noch schlechter (verregneter und kuehler) lautet, wollten wir wenigstens heute noch ein bisschen unternehmungslustig sein und den im Reisefuehrer eingezeichneten View Point "erklimmen"...


Nach ca. 1 km Strand wollte der Trampelpfad zum Ziel gefunden werden - wir fanden allerdings nur das Ende der Inselstrasse, jede Menge dichtes Gestruepp und gaaaanz viele Muecken - natuerlich unvorbereitet, schliesslich stechen die Mosquitos hier erst ab 17 Uhr! Schade nur, dass die keine Uhr besitzen... ;-)
Letztendlich fanden wir allerdings tatsaechlich so eine Art Aussichtspunkt auf's Meer, haben ein paar obligatorische Fotos geschossen und den Rueckweg angetreten - diesmal hinter einigen Wellblechhuetten mit jeder Menge Muell entlang.

Zurueck an unserem Strandabschnitt kuehlten sich die Jungs im Wasser ab, waehrend die Maedels im Liegestuhl entspannten und den 2 Strandhunden beim Spielen zusahen...


Morgen gilt es, Finnair zu erreichen (die Warteschleife endete heute 3x im Nirgendwo) und uns langsam einen sicheren Platz in irgendeinem Flieger Richtung Dtl. zu sichern.

Samstag, 29. November 2008

Auf zu neuen Ufern

Nach langer Zeit haben wir mal endlich richtig gut ausgeschlafen - kein ruckelnder Zug, kein Gelaerme - einfach nur Ruhe und das natuerliche Rauschen der Wellen. Wir haben zwei feine Bungalows in Strandnaehe erhalten und lassen es uns mehr oder weniger gut gehen.

Nach einem Fruehstueck irgendwann gegen 10 Uhr direkt am Strand (es gab Omlette mit Tomate/Kaese bzw. Pilzen und dazu Toast) erkundeten wir den noerdlichen Teil zu Fuss. Wir als Engel ziehen die Sonne nahezu magisch an ... nachdem wohl in der letzten Woche kein einziger Sonnenstrahl den Weg nach Koh Lanta gefunden hat, lieferte sie sich heute zumindest einen harten Kampf mit den Wolken. Im Sueden unseres Strandes - Klong Dao Beach - wurde es dann langsam felsiger und unwirtlicher. Einige (Pauschal)Touristen kehrten unverrichteter Dinge von der natuerlichen Grenze zum naechsten Strand - Long Beach - zurueck. Wir liessen unsere Hosen runter und kletterten ueber einige Felsen in eine winzige Bucht.




Von dort aus waren es einige wenige Meter je nach Wellengang durch huefthohes Gewaesser zum rettenden Felsen. Auch diesen erklommen wir wagemutig. Wir wurden mit einer einsamen Bucht ganz fuer uns belohnt. Zum Beispiel gab es hier unberuehrte Natur in Form von Einsiedlerkrebsen sowie Blumen zu sehen. Nicht zu romatisch denken - es fing an zu regnen :)



Nun darf man sich den Regen nicht als europaeischen Nasskaltschauer vorstellen. Es war eine erfrischende Dusche zur rechten Zeit bei immer noch gefuehlten 28,3 Grad. Die naechste Kletterei ersparten wir uns und schlugen uns durch einen Wald zum naechsten Koh Lanta Beach Resort am Long Beach durch. Dort staerkten wir uns bei Shake sowie heisser Schokolade und traten den Rueckweg an.

Gegen Nachmittag machten wir noch etwas den Strand unsicher. Madl und ich nervten diverse andere Liegestuhlblockierer ab und zu durch praezise Treffer mit dem Volleyball. Bevor es ungemuetlich wurde, fluechteten wir ins Meer und genossen das gerade richtig temperierte Wasser samt sanften Wellengang. Herrlich! Conny schrieb die restlichen Karten - wir verraten nicht an wen - und Constantin froehnte seiner Leseleidenschaft.
Abends suchten wir uns wieder ein gemuetliches Lokal direkt am Strand - Wassernaehe geschaetzte 20m. Im Dunklen Abendessen bei Oellampe direkt an der Wellenbrandung ist an und fuer sich schon eine feine Sache. Wenn nebenbei noch ein Feuerartist seine Kuenste feilbietet und dazu noch einige Wunschkerzenlichter zu den Sternen fliegen, rundet das einen gelungenen Abend ab.
Uebrigens sitzen wir hier wohl mit einer Menge anderer Urlauber fest, die nicht wegkommen. Laut unserer Fluggesellschaft Finnair fliegt diese wohl ab Sonntag auch von Phuket aus. Ob wir in den Genuss kommen, wissen wir leider noch nicht. Einzige Botschaft von der Flugfront ist, dass wir unser nicht in Anspruch genommenes Ticket von Bangkok nach Krabi erstattet bekommen - das hat Conci heute frueh nach einer laengeren Warteschleifenzeit und kompliziertem Buchstabierwettbewerb fuer uns erreicht. Eine Alternative haben wir heute schon ausgeschlossen: Fluege von Kuala Lumpur kosten wohl 2400 EUR. Irgendwie wird es schon einen Weg geben - unsere Urlaubslaune hat bisher zumindest noch nicht darunter gelitten.
Sonnige Gruesse vom Nachtstrand in Koh Lanta :)

Freitag, 28. November 2008

Der Weg ist das Ziel...

So,

schnell noch mit dem Skytrain und per MRT (U-Bahn) zum Bahnhof getingelt und der Zug ging fast puenktlich los. Diesmal hatten wir nur einen RAP (Rapid Train) und keinen SP EXP (Special Express Train). Den Unterschied haben wir auch schnell festgestellt - es ging also noch langsamer und mit noch mehr Stops als sonst. Immerhin wurde uns so in den oberen Kabinen nicht schlecht und unten liefen eh die Kakerlaken (so 1-2 wurden persoenlich gesichtet). Ca. 16 Stunden spaeter kamen wir in Trang an - unterwegs konnten wir die Folgen der Regenzeit betrachten - viele ueberschwemmte Gebiete und Baeche. In Trang mussten wir dann hart um einen Minibus feilschen, der uns zeitnah nach Koh Lanta bringen sollte. Ca 15 Minuten spaeter sassen wir endlich wieder und waren auf dem 2,5 stuendigen Weg auf die Insel. Per Faehre noch uebergesetzt und die Weiterreise hat insgesamt erstaunlich bequem funktioniert.

Die Hotelsuche konnten wir nach der ersten Besichtigung erfolgreich beenden. Rabatt wurde gewaehrt nachdem ich versprochen hatte ein Bier mehr an der Strandbar zu trinken :) Opfer muessen gebracht werden...

Wir waren natuerlich schon im Meer baden - nach der langen Reise und dem Mangel an hygienischen Einrichtungen war es auch dringend notwendig.

Frisch und gestaerkt geht es nun in den Abend